Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Jonas Klein Immobilien · Stand: Januar 2026
Bitte lesen Sie diese AGB sorgfältig. Mit der Anforderung eines Exposés erkennen Sie diese Bedingungen an.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Maklerleistungen von Jonas Klein Immobilien (nachfolgend „Makler") gegenüber Interessenten und Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") im Zusammenhang mit dem Nachweis und der Vermittlung von Immobilien.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, sofern der Makler ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Maklerleistung
Der Makler erbringt Nachweis- und Vermittlungsleistungen für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Tätigkeit des Maklers besteht insbesondere darin:
- dem Auftraggeber Kaufgelegenheiten nachzuweisen (Nachweismakler),
- zwischen Auftraggeber und Verkäufer/Vermieter zu vermitteln (Vermittlungsmakler),
- die für den Vertragsschluss erforderlichen Informationen bereitzustellen.
Die Leistung des Maklers ist mit Übersendung des Exposés erbracht. Ein Anspruch auf Abschluss eines Hauptvertrages besteht nicht.
§ 3 Exposé und Geheimhaltung
Das Exposé und alle darin enthaltenen Informationen (insbesondere Objektdaten, Lageangaben, Preise und Fotos) sind vertraulich und ausschließlich zur persönlichen Nutzung des Auftraggebers bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Maklers ist untersagt.
Alle im Exposé enthaltenen Angaben beruhen auf Informationen des Verkäufers/Vermieters und anderen Dritten. Der Makler übernimmt keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Eine eigenverantwortliche Prüfung durch den Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen.
§ 4 Provision (Maklerprovision)
Die Maklerprovision entsteht ausschließlich bei wirksamem notariellem Abschluss eines Kaufvertrages (Beurkundung) für das nachgewiesene Objekt durch den Auftraggeber oder eine dem Auftraggeber wirtschaftlich oder rechtlich nahe stehende Person.
Die Höhe der Provision ergibt sich aus dem jeweiligen Exposé. Bei Kaufverträgen über Wohnimmobilien gilt gemäß § 656c BGB das Prinzip der Halbteilung: Der Makler ist berechtigt, eine Provision in gleicher Höhe auch vom Verkäufer zu verlangen. Die Provision ist nach Abschluss des notariellen Kaufvertrages fällig und binnen 14 Tagen zahlbar.
Bei Vermietungen richtet sich die Provision nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 2 Abs. 1a WoVermRG – Bestellerprinzip).
§ 5 Doppeltätigkeit
Der Makler ist berechtigt, für beide Vertragsparteien (Käufer und Verkäufer) als Makler tätig zu sein und von beiden eine Provision zu erhalten, sofern beide Parteien hiermit einverstanden sind. Dies hat der Makler dem Auftraggeber auf Verlangen offenzulegen.
§ 6 Haftung
Der Makler haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Maklers oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
Im Übrigen ist die Haftung des Maklers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftung für Mangelfolgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Objektbeschreibungen, die auf Angaben des Verkäufers beruhen, haftet der Makler nicht, sofern kein eigenes Verschulden vorliegt.
§ 7 Datenschutz
Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zur Durchführung des Maklerverhältnisses und gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Näheres entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
§ 8 Widerrufsrecht
Verbraucher haben das Recht, den mit dem Makler geschlossenen Dienstleistungsvertrag innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Widerrufsbelehrung. Sofern der Auftraggeber ausdrücklich verlangt, dass mit der Maklerleistung (Exposé-Übersendung) vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und die Leistung vollständig erbracht wurde, erlischt das Widerrufsrecht.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Maklerverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Maklers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.